Wir können Ihnen viele unterschiedliche Naturprodukte, die Ihnen bei Allergieproblemen helfen können, anbieten.
Im Folgenden finden sie einige grundsätzliche Bemerkungen zum Thema Allergie.
Es gibt unterschiedliche Ansätze zur Erklärung. Fest steht, daß eine Vielzahl verschiedener Substanzen sowohl aus der Natur wie aus der Chemie als Allergie-Auslöser in Frage kommt. Allgemein anerkannt ist außerdem die Tatsache, daß Streß und genetische Veranlagung bei der Auslösung von Allergien eine große Rolle spielen. Am besten ist: Vorsorge treffen und den Kontakt mit allergieauslösenden Stoffen minimieren.
Unser Immunsystem schützt sich im Normalfall durch die Bildung von Antikörpern vor Krankheiten. Nun ist es aber so, daß die Menschen in den sog. entwickelten Ländern durch wesentlich verbesserte Hygiene mit viel weniger Krankheitserregern in Kontakt kommen. Außerdem wird dem Immunsystem heute durch vorbeugende Impfungen oder Medikamente ein Großteil seiner Arbeit abgenommen. Einige Wissenschaftler vermuten, daß unser Immunsystem nicht mehr ausreichend ausgelastet ist. Deshalb könnte es sein, daß es sich neue Betätigungsfelder sucht und auf eigentlich ungefährliche Stoffe reagiert.
Das Allergen verbindet sich an der Oberfläche besonderer Abwehrzellen mit speziellen körpereigenen Eiweißstoffen, sogenannten Immunglobulinen. Die Abwehrzellen reagieren daraufhin mit der Ausschüttung des Gewebshormons Histamin, das die bekannten Allergie-Symptome hervorruft.
Darunter versteht man die Neigung bei einer bereits bestehenden Allergie auch auf andere Allergene zu reagieren, die biologisch oder chemisch mit dem ursprünglichen Allergenen verwandt sind.
In den ersten 6 Lebensmonaten ist die Gefahr, zum ersten Mal an einer Allergie zu erkranken besonders groß. Deshalb möglichst Kontakt mit Allergenen minimieren in diesem Zusammenhang ist es sinnvoll, ein halbes Jahr oder länger zu stillen. So läßt sich das Risiko, mit der Babynahrung allergene Stoffe aufzunehmen, umgehen.
50-60 % beträgt das Risiko, wenn beide Eltern Allergiker sind, 30-40 %, wenn ein Elternteil, 10-15 %, wenn kein Elternteil Allergiker ist.
Fast in jedem Bett sind sie zu finden. Die winzigen Spinnentierchen (0,1-0,5 mm) sind harmlos und übertragen auch keine Krankheiten. Zum Problem können aber ihre Ausscheidungen werden, die nach dem Austrocknen in winzige Teilchen zerfallen, sich mit dem Hausstaub verbinden und eingeatmet werden. Die Folge sind Juckreiz, heftige Niesanfälle und Schnupfen bis hin zu asthmatischen Beschwerden und Neurodermitis.
Die Vorliebe fürs Bett erklärt sich leicht: Denn hier sind Milben direkt an der Futterquelle. Schließlich besteht ihre Nahrung hauptsächlich aus Hautschuppen und Haaren. Vor allem im Inneren von Matratzen halten sich die lichtscheuen Tiere gerne auf, finden sie doch hier ihr bevorzugtes Klima: Temperaturen von 18-30 °C bei einer Luftfeuchtigkeit von 70-80%.
Ungünstige Zeiten ohne die benötigte Wärme oder Luftfeuchtigkeit überstehen Milben in Form von Protonymphen oder Eiern, um sich bei besseren Bedingungen sofort wieder zu vermehren.
Besonders ungünstig für Allergiker: Jedesmal, wenn man ins Bett geht, morgens aufsteht oder das Bettzeug schüttelt, wird der Staub samt Milben und Allergenen besonders stark aufgewirbelt und kann die Beschwerden verstärken. Auch durch Luftzug oder beim Staubsaugen kann es passieren, daß Milbenkot im ganzen Raum verteilt wird. Je nach Menge der Milben bedeutet also jede Luftzirkulation ein neuerliches Risiko.
Rund 1,5 g Haare und Hautschuppen verliert der Mensch täglich. Diese Menge reicht aus, um 1,5 Millionen Milben satt zu machen. Weil sich die meisten dieser Haare und Hautschuppen im Bett ansammeln, ist unsere Schlafstätte die optimale Nahrungsquelle.
Mit der Abnahme der Luftfeuchtigkeit in der Heizperiode sterben viele Milben ab. Auch im Bett, wo nachts nach wie vor optimale Feuchtigkeit vorherrscht, verringert sich tagsüber die Feuchtigkeit und macht vielen Milben das Überleben unmöglich. Das hilft Allergikern aber zunächst wenig: Weil sich bis dahin ein Maximum an Exkrementen angesammelt hat.
Die mikroskopisch kleinen Schimmelpilze können auf fast allen organischen Substanzen (Nahrungsmittel, aber auch Bücher, Kleider und Tapeten) wachsen, solange sie feucht genug sind. Optimal sind eine Luftfeuchtigkeit von ca. 80 Prozent und eine Temperatur von ca. 15-20 Grad.
Im Bett, und da vor allem in der Matratze, gedeihen sie besonders gut, weil der Körper während des Schlafs ständig Wärme und Feuchtigkeit abgibt. Die Allergene werden entweder von den Pilzen direkt ausgeschieden und setzen sich dann im Hausstaub fest, oder aber sie gelangen mit den Pilzsporen in die Luft und damit in die Atemwege. Das kann zu Husten, Sekretstau und Atemnot führ
Fast jeder hat sie schon mal gesehen: Grünlich oder schwarz-grau verfärbte Flächen sind charakteristisch für Schimmelpilzbefall. Ofmals sind diese Stellen versteckt, z.B. auf der Unterseite der Matratze oder anderen Orten mit geringer Luftzirkulation. Bei starkem Befall macht sich auch ein muffiger Geruch bemerkbar.
Mehr Schimmelpilze bedeuten mehr Milben. Einige Schimmelpilz-Arten bauen das Fett der Haare und Hautschuppen ab. Das ist gut für Hausstaubmilben: Durch diese Verbesserung ihrer Nahrungsgrundlage können sie sich stärker vermehren.